Public Sector

20.378 Sessions Drive-to-Store für die Karlsruher Innenstadt

Die Karlsruher Innenstadt brauchte im Vorweihnachtsgeschäft einen interaktiven Hebel, um Passanten in die lokalen Läden zu lenken. Klassische Plakatwerbung erzeugt Aufmerksamkeit, aber keine direkte Conversion in den stationären Handel. UpReach lieferte das Konzept: stadtweite Plakate mit QR-Code, dahinter die Virtual Booth als smartphone-basierte Foto-Experience mit weihnachtlichen Karlsruher Hintergründen, am Ende ein DSGVO-konformer Newsletter-Opt-In und ein digitaler Gutschein, der sofort in den teilnehmenden Geschäften eingelöst werden konnte. 20.378 Sessions und 2.567 Newsletter-Leads in der Kampagnenlaufzeit — ohne Hardware-Setup in der Stadt.

Mehr als 200 B2B-Marken aus ganz Europa vertrauen auf UpReach — von der Agentur bis zum Enterprise-Konzern.

Die Ausgangslage

Die Karlsruher Innenstadt steht wie viele Innenstädte unter Druck — Online-Handel, Pandemie-Folgen, veränderte Konsumgewohnheiten. Das Vorweihnachtsgeschäft ist für die lokalen Händler die wichtigste Umsatzphase. Eine Kampagne sollte gezielt Frequenz in die Geschäfte bringen und gleichzeitig einen Datenpool für nachfolgende Marketing-Aktivitäten der Stadtmarketinggesellschaft und der teilnehmenden Händler aufbauen.

Die Anforderungen waren herausfordernd: Die Aktivierung musste in der gesamten Innenstadt verfügbar sein, ohne dass an jedem Standort Hardware aufgestellt werden konnte. Sie musste sofort einsetzbar sein — Passanten dürfen nicht erst eine App herunterladen oder ein Konto erstellen. Und sie musste einen sofortigen, einlösbaren Anreiz bieten, der Passanten tatsächlich in die Geschäfte bewegt, nicht nur online interagieren lässt.

Die übliche Lösung — Fotobox-Hardware an einem zentralen Standort — wäre zu lokal gebunden gewesen und hätte den Großteil der Stadt nicht erreicht.

Die UpReach-Lösung

UpReach setzte auf die Virtual Booth — die browserbasierte Foto-Experience ohne physische Hardware. Passanten sahen in der gesamten Innenstadt Kampagnenplakate mit QR-Code. Ein Scan öffnete die Foto-Experience direkt im Smartphone-Browser — kein App-Download, kein Account, keine Wartezeit.

Die Software war im Kampagnen-Design der Karlsruher Stadtmarketinggesellschaft konfiguriert. Nutzer konnten sich vor weihnachtlich inszenierten Hintergründen der Karlsruher Innenstadt fotografieren — Marktplatz, Schloss, weihnachtlich beleuchtete Einkaufsstraßen — und das Foto mit Overlays und Stickern personalisieren. Die KI-Hintergrundfreistellung lief im Browser, die Verarbeitung DSGVO-konform mit Consent vor der Aufnahme.

Der eigentliche Conversion-Hebel war der digitale Gutschein. Im Anschluss an die Foto-Session folgte ein DSGVO-konformer Opt-In: Newsletter-Anmeldung für die Karlsruher Stadtmarketinggesellschaft. Nach der Einwilligung erhielten die Teilnehmer per E-Mail einen Gutschein-Code, der sofort in den teilnehmenden lokalen Geschäften einlösbar war. Das Foto selbst konnte heruntergeladen und auf Social Media geteilt werden — eine zusätzliche organische Reichweite für die Kampagne. Mehr zum Setup: /produkte/virtual-booth.

Setup & Logistik

Vorlauf 6 Wochen: 2 Wochen für die Produktion der weihnachtlich inszenierten Karlsruher Hintergründe in Abstimmung mit der Stadtmarketinggesellschaft, 2 Wochen für die UI-Konfiguration der Virtual Booth im Kampagnen-CI inklusive Sticker- und Overlay-Library, 1 Woche für die Integration des Gutschein-Logik und der Teilnehmer-Validierung, 1 Woche für die DSGVO-Freigabe und das End-to-End-Testing der Newsletter-Pipeline.

Distribution der Plakate erfolgte über die Karlsruher Stadtmarketinggesellschaft mit deren Standard-OOH-Partnern — Schaufenster, Litfasssäulen, Stadtmöblierung. Pro Plakat ein QR-Code, der direkt in die Foto-Experience führte. Kein Aufbau, keine Hardware, kein technisches Personal vor Ort erforderlich.

Datenpipeline: Jede Newsletter-Einwilligung wurde mit Zeitstempel im Cloud-Dashboard erfasst und an die Gutschein-Versand-Engine übergeben. Die Stadtmarketinggesellschaft sah Sessions, Conversion-Rate (Session → Newsletter), Gutschein-Versand und Verteilung der genutzten Hintergründe in Echtzeit. Während der Kampagne konnten Hintergründe oder Sticker over-the-air aktualisiert werden — etwa für spezielle Anlässe innerhalb der Vorweihnachtszeit.

Das Ergebnis in Zahlen

20.378

Sessions

2.567

Newsletter-Leads

70

Sekunden ø Interaktionsdauer

20.378 Sessions in der Kampagnenlaufzeit zeigten den Hebel der Hardware-freien Aktivierung: Eine physische Fotostation hätte an einem einzelnen Standort nie diese Reichweite über die gesamte Innenstadt erzielt. QR-Code-Plakate machten jede Litfasssäule und jedes Schaufenster zum Aktivierungspunkt.

2.567 verifizierte Newsletter-Anmeldungen sind ein direkter Datenpool für die Stadtmarketinggesellschaft und die nachfolgenden Marketing-Aktivitäten der teilnehmenden Händler. Jede Einwilligung ist mit Zeitstempel und Audit-Trail dokumentiert — DSGVO-konform und für regulierte Public-Sector-Kommunikation einsetzbar.

Die durchschnittliche Interaktionsdauer von 70 Sekunden pro Session zeigt: Die Foto-Experience war kein Klick-und-weg, sondern eine echte Auseinandersetzung mit der Kampagnenwelt — und damit ein qualitativer Touchpoint, der nachhaltigere Brand-Recall produziert als Standard-Plakate.

Was du aus diesem Setup mitnehmen kannst

Virtual Booth schlägt Hardware bei stadtweiten Kampagnen: Wenn eine Aktivierung in einer ganzen Innenstadt verfügbar sein soll, ist Hardware der falsche Hebel. QR-Code-Plakate machen jede Litfasssäule zum Touchpoint — bei einem Bruchteil der Kosten und ohne Logistik-Aufwand für Aufbau, Personal und Wartung.

Sofort einlösbare Anreize wirken besser als Verlosungen: Ein digitaler Gutschein, der direkt im nächsten Laden einlösbar ist, hat eine messbar höhere Newsletter-Conversion als ein "Du nimmst an einer Verlosung teil" — weil der Wert für den Nutzer unmittelbar greifbar ist. Für Drive-to-Store-Kampagnen ist das der entscheidende Mechanismus.

Browser-basierte Lösungen brechen die App-Hürde: Jeder App-Download halbiert die Conversion. Eine im Browser laufende Foto-Experience erreicht alle Smartphone-Nutzer ohne technische Vorbereitung — entscheidend für niedrigschwellige Public-Outreach-Formate.

Eingesetzte UpReach-Komponenten

Hardware

Keine — Virtual Booth ist hardware-frei und smartphone-basiert

Software 01

KI-Hintergrundfreistellung (browserbasiert, DSGVO-konform mit Consent vor der Aufnahme)

Software 02

Virtual Booth (browserbasierte Foto-Experience), Sticker- und Overlay-Engine, DSGVO-Newsletter-Opt-In, Gutschein-Versand-Engine, Cloud-Dashboard mit Echtzeit-Metriken, OTA-Hintergrund-Updates

Drive-to-Store für deine Stadt- oder Händler-Kampagne

UpReach liefert hardware-freie Aktivierungen für Stadtmarketing, Innenstadt-Initiativen und lokale Händler-Verbände — DSGVO-konform und sofort skalierbar.