Healthcare & Pharma

Brand-Activation für Signia auf Fachmesse und in VIP-Stadion-Lounge

Signia, einer der internationalen Hörgeräte-Hersteller, wollte Markenbekanntheit über zwei sehr verschiedene Touchpoints parallel aktivieren: B2B-Fachmesse für Hörakustiker und VIP-Lounge des Greuther-Fürth-Fußballstadions als Sponsoring-Aktivierung. Standard-Fotobox-Setups passen selten in beide Kontexte gleichzeitig. UpReach konfigurierte zwei unterschiedliche Hardware-Setups im gemeinsamen Signia-Branding: UpReach Classic für die Fachmesse, UpReach Lite mit Wandhalterung in der Stadion-Lounge. Beide Touchpoints generierten Foto-Sessions mit individuellem Branding und Newsletter-Anmeldungen über einen DSGVO-konformen Opt-In-Flow.

Mehr als 200 B2B-Marken aus ganz Europa vertrauen auf UpReach — von der Agentur bis zum Enterprise-Konzern.

Die Ausgangslage

Hörgeräte-Marketing ist ein anspruchsvolles Feld: Die Zielgruppe ist heterogen — Hörakustiker als B2B-Kunden, Endverbraucher als B2C-Touchpoints, Influencer- und Sport-Partnerschaften für Brand-Awareness. Eine einheitliche Aktivierungslogik für all diese Kontexte funktioniert nicht.

Signia entschied sich für eine doppelte Strategie: Präsenz auf der relevanten Hörakustik-Fachmesse, gleichzeitig Sichtbarkeit über das Stadion-Sponsoring bei Greuther Fürth — mit Aktivierung in der VIP-Lounge an Spieltagen. Beide Formate brauchten interaktive Touchpoints, die zur Marke passen und auswertbare Resonanz liefern.

Die operativen Anforderungen waren konträr: Auf der Messe gab es Standfläche und Personal — ein größeres, deutlich sichtbares System war passend. In der Stadion-Lounge war Platz knapp, die Decke war Wandfläche, das Personal des Stadions hatte keinen technischen Hintergrund. Ein und dieselbe Hardware-Lösung war für beide Kontexte nicht praktikabel.

Die regulatorische Sensitivität war zusätzlich relevant: Signia bewegt sich im Healthcare-Umfeld. Datenerfassung muss DSGVO-konform und transparent dokumentiert sein, Foto-Output darf keine missverständlichen medizinischen Botschaften transportieren.

Die UpReach-Lösung

UpReach konfigurierte zwei unterschiedliche Hardware-Setups im gemeinsamen Signia-Branding und mit identischer Software-Logik.

Für die Fachmesse: ein UpReach Classic mit vollständigem Folierungs-Branding im Signia-CI. Sichtbar am Stand, mit Druckfunktion für Sofortbilder als Take-Away. Drei Output-Formate — Einzelfoto, GIF, Boomerang — kombiniert mit kuratierten Hintergründen und Overlays im Markendesign.

Für die VIP-Lounge im Greuther-Fürth-Stadion: ein UpReach Lite mit Wandhalterung. Platzsparende Installation an der Lounge-Wand, ohne Standfläche zu beanspruchen. Gleiche Software-Logik, gleiche Output-Formate, gleiche Branding-Welt — der Nutzer erlebte eine konsistente Marken-Experience, unabhängig vom Touchpoint.

Der Conversion-Hebel war der DSGVO-konforme Newsletter-Opt-In: Nach der Foto-Session folgte eine transparente Einwilligungsmaske mit Newsletter-Anmeldung und Foto-Versand per E-Mail. Die Bestätigungsmail bot Signia einen redaktionellen Anker — mit Verweis auf die Marken-Welt und auf Produktinformationen. Die KI-Hintergrundfreistellung lief DSGVO-konform mit Consent vor der Aufnahme und Auftragsverarbeitungsvertrag — ein zentraler Compliance-Punkt für Healthcare-Brands. Mehr zur Hardware: /produkte/classic.

Setup & Logistik

Vorlauf 5 Wochen: 2 Wochen für die Folierungs-Produktion im Signia-CI für beide Hardware-Varianten, 1 Woche für die UI-Konfiguration mit identischer Branding-Welt für beide Setups, 1 Woche für die DSGVO-Freigabe durch die Signia-Compliance-Abteilung inklusive Newsletter-Opt-In-Text und Foto-Versand-Logik, 1 Woche für die individuelle Setup-Vorbereitung pro Standort (Fachmesse: Standfläche; Stadion: Wandhalterung-Installation).

Aufbau auf der Fachmesse durch einen UpReach-Techniker, Kalibrierung der Beleuchtung auf die Messestand-Lichtverhältnisse. Installation in der VIP-Lounge des Stadions durch UpReach: feste Wandhalterung, Anbindung an die Lounge-Stromversorgung, Kiosk-Mode für autonomen Betrieb durch das Stadion-Personal.

Cloud-Dashboard für Signia: Beide Setups liefen über einen gemeinsamen Monitoring-Layer. Sessions, Newsletter-Conversion und Format-Verteilung pro Touchpoint waren parallel einsehbar. Updates der Hintergründe oder Overlays konnten über das Dashboard ausgespielt werden — etwa für Saison-Anlässe im Stadion oder neue Fachmessen.

Das Ergebnis in Zahlen

2

parallele Hardware-Setups

1

konsistente Marken-Experience

1

zentrales Cloud-Dashboard

Die parallele Aktivierung über Fachmesse und Stadion-Lounge funktionierte als doppelter Touchpoint mit zwei unterschiedlichen Zielgruppen — B2B-Hörakustiker auf der einen, VIP-Stadiongäste auf der anderen Seite. Beide Setups lieferten Foto-Sessions mit individuellem Branding und Newsletter-Anmeldungen über den DSGVO-konformen Opt-In-Flow.

Die identische Software-Logik über beide Setups stellte sicher, dass die Marken-Experience konsistent blieb. Nutzer, die Signia auf der Fachmesse trafen und später im Stadion wieder begegneten, erlebten eine wiedererkennbare Welt.

Das gemeinsame Cloud-Dashboard ermöglichte Signia einen direkten Vergleich der Touchpoint-Performance: Welche Hintergründe wurden auf welchem Format am häufigsten gewählt? Wie unterscheidet sich die Newsletter-Conversion zwischen Fachmesse und Stadion? Diese Daten flossen in die Planung folgender Aktivierungen ein.

Was du aus diesem Setup mitnehmen kannst

Hardware muss zum Touchpoint, nicht zum Konzept passen: Ein Standard-Setup über alle Touchpoints zu zwingen ist ineffizient. Auf der Messe ist Sichtbarkeit der Hebel — größeres System auf Standfläche. In der VIP-Lounge ist Platzersparnis der Hebel — Wandhalterung statt Standfläche. Wenn die Software-Welt konsistent bleibt, wirkt die unterschiedliche Hardware nicht als Bruch in der Brand-Experience.

Newsletter-Generierung am Foto-Touchpoint funktioniert nur mit echtem Gegenwert: Eine kahle Newsletter-Anmeldung ohne Anreiz hat niedrige Conversion. Der Foto-Versand per E-Mail ist der natürliche Anker — die Einwilligung ist die Voraussetzung, das Foto die direkte Gegenleistung. Diese Kopplung ist DSGVO-konform und psychologisch sauber.

Healthcare-Brands brauchen nachweisbare DSGVO-Konformität: Biometrische Verarbeitung ohne saubere Rechtsgrundlage gefährdet jeden internen Datenschutz-Audit. Consent vor der Aufnahme, Auftragsverarbeitungsvertrag und konfigurierbare Löschung — auf Wunsch ergänzt um einen buchbaren Offline-Modus — erfüllen die Compliance-Anforderung und sind dem Endnutzer transparent kommunizierbar.

Eingesetzte UpReach-Komponenten

Hardware

UpReach Classic (Fachmesse) + UpReach Lite mit Wandhalterung (VIP-Stadion-Lounge)

Software 01

KI-Hintergrundfreistellung (DSGVO-konform, Consent am Terminal, AVV)

Software 02

Identische UI im Signia-CI für beide Setups, gemeinsame Hintergrund- und Overlay-Library, DSGVO-Newsletter-Opt-In, Foto-Versand per E-Mail mit Marken-Touchpoints, Cloud-Dashboard mit Touchpoint-übergreifenden Metriken, OTA-Updates

Multi-Touchpoint-Aktivierung für deine Healthcare-Brand

UpReach konfiguriert Multi-Format-Setups für Fachmessen, Sponsoring-Aktivierungen und VIP-Erlebnisse — DSGVO-konform und compliance-sicher.