B2B & Industry
Fotobox Duo für MagentaTV × Netflix in deutschen Telekom Stores
Die Deutsche Telekom kooperiert mit Netflix — ein Netflix-Abo ist Teil des MagentaTV-Angebots. Um diese Integration im physischen Store erlebbar zu machen, lieferte UpReach die Fotobox Duo: ein Dual-Screen-Setup mit zwei 43-Zoll-Displays, vollständig integrierter Software-Entwicklung für Telekom und KI-Hintergrundfreistellung in kuratierte Netflix-Welten von "Haus des Geldes" bis "Stranger Things". Besucher posieren in Serienkulissen — die abstrakte Streaming-Integration wird im Store-Erlebnis greifbar und visuell shareable.

Mehr als 200 B2B-Marken aus ganz Europa vertrauen auf UpReach — von der Agentur bis zum Enterprise-Konzern.
Die Ausgangslage
Die MagentaTV-Netflix-Integration ist eine kommunikativ erklärungsbedürftige Bundle-Mechanik — sie funktioniert digital im Backend, ist im physischen Store-Erlebnis aber unsichtbar. Standard-Kommunikation (Plakat, Flyer, Beratungsgespräch) erzeugt für ein so emotional aufgeladenes Thema wie Netflix-Streaming zu wenig erlebbare Bindung.
Die strategische Frage: Wie übersetzt sich ein digitales Streaming-Bundle in ein körperliches Store-Erlebnis, das Besucher dazu bringt, sich aktiv mit MagentaTV zu beschäftigen? Reine Bildschirm-Demonstration ist zu passiv — der Besucher braucht einen Aktivierungs-Moment, der ihn selbst zum Teil der Netflix-Welt macht.
Operativ kam erschwerend dazu, dass die Aktivierung in einem aktiven Retail-Store-Umfeld funktionieren musste: Begrenzte Standfläche, hohe Lichtreflexionen, wechselnde Frequenzlagen, unterschiedliche Zielgruppen-Profile pro Stadt. Die Hardware musste sich störungsfrei in den Store integrieren lassen und für die Aktivierung sofort wahrnehmbar sein — ohne das Verkaufspersonal zu blockieren.
Die UpReach-Lösung
UpReach lieferte die Fotobox Duo — ein Dual-Screen-Setup mit zwei 43-Zoll-Displays. Die Größe der Screens macht das Setup im Store sofort sichtbar und gibt der KI-Inszenierung visuelle Wirkung. Die App wurde vollständig von UpReach für Telekom entwickelt und auf die spezifischen Anforderungen der Store-Aktivierung angepasst.
KI-Hintergrundfreistellung lief in Echtzeit und versetzte Besucher in kuratierte Netflix-Welten: Szenen aus "Haus des Geldes", "The Witcher", "Stranger Things", "Leo" und "Squid Games". Die Lizenzklärung der Serienwelten lief vorab im Co-Brand-Setup zwischen Telekom und Netflix — Besucher konnten zwischen mehreren Serien wählen und sich selbst als Teil der jeweiligen Story-Welt fotografieren lassen.
Über die interaktive Software konnten Besucher Szenen anpassen, mit personalisierten Overlays versehen und ihren Ausgabe-Mechanismus wählen: physischer Print zum Mitnehmen oder digitaler Versand auf das eigene Smartphone. Beide Optionen wurden als Marketing-Asset für die Marken-Bindung weiter nutzbar — der Print bleibt sichtbar am Kühlschrank, der Digital-Versand kann in Social-Peer-Netzwerken geteilt werden.
Das Software-Interface lief im vollständigen Co-Brand-Design — gleichberechtigte Sichtbarkeit für Telekom und Netflix, klare Kommunikation der MagentaTV-Integration. Mehr zur Hardware: /produkte/mirror-pro.


Setup & Logistik
Vorlauf 8 Wochen: 3 Wochen für die App-Entwicklung speziell für Telekom (Custom-Software-Bau im Co-Brand-Design, Netflix-Serienwelten-Integration, Touch-Flow für Retail-Umgebung), 2 Wochen für die Lizenz-Abstimmung und Kuratierung der Serienwelten zwischen Telekom und Netflix, 2 Wochen für die parallele Vorbereitung mehrerer Hardware-Setups für den Multi-Store-Roll-out, 1 Woche für die finale Compliance- und Datenschutz-Freigabe inklusive Co-Brand-Rechte-Prüfung.
Aufbau und Kalibrierung in den jeweiligen Telekom Stores durch UpReach-Techniker, mit Anpassung an die Store-spezifischen Lichtverhältnisse und Standflächen-Bedingungen. Die Dual-Screen-Konfiguration wurde pro Store getestet, damit beide 43-Zoll-Displays parallel synchron liefen.
Das Store-Personal wurde über die Bedienung und den Kontext der Aktivierung gebrieft — Besucher sollten den Aktivierungs-Touchpoint selbständig nutzen können, ohne dass das Verkaufspersonal aktiv anleiten musste. Performance-Monitoring lief über das zentrale Cloud-CMS, mit Sichtbarkeit auf Sessions pro Store.
Das Ergebnis in Zahlen
synchronisierte 43-Zoll-Displays
kuratierte Netflix-Serienwelten
deutsche Telekom Stores
Die Aktivierung lief in mehreren deutschen Telekom Stores parallel und übersetzte die digitale MagentaTV-Netflix-Bundle-Logik in ein direkt körperlich erlebbares Store-Format. Das Dual-Screen-Setup mit zwei 43-Zoll-Displays war im Store sofort sichtbar und hat die Aktivierung als visuellen Touchpoint in der Store-Wahrnehmung verankert — keine zusätzliche Standbeschilderung nötig.
Die fünf kuratierten Serienwelten lieferten je nach Zielgruppen-Profil im jeweiligen Store-Standort unterschiedliche Anker — wer mit "Haus des Geldes" nichts anfangen kann, wählt "Stranger Things". Die Mehr-Welt-Auswahl hat damit den Aktivierungsrahmen über verschiedene Zielgruppen-Segmente hinweg geöffnet.
Output-seitig ergab sich der erwartete Effekt: jedes erstellte Bild ist nach dem Store-Besuch weiter sichtbar — als Print im häuslichen Umfeld oder als geteilter Inhalt im Smartphone-Peer-Netzwerk. Das verlängert die Aktivierungswirkung weit über den eigentlichen Store-Besuch hinaus.
Was du aus diesem Setup mitnehmen kannst
Dual-Screen-Setup ist Store-Magnet: Zwei synchronisierte 43-Zoll-Displays haben in der Standard-Retail-Frequenz eine deutlich höhere visuelle Sog-Wirkung als ein einzelner Bildschirm. Das Setup wird im Store sofort als "etwas Besonderes" wahrgenommen und überwindet die typische Aktivierungs-Schwelle, die in reinen Tablet- oder Einzelbildschirm-Stationen häufig nicht erreicht wird.
Co-Brand-Lizenzklärung gehört in die Vorlaufphase: Bei Co-Brand-Setups mit IP-pflichtigen Bildwelten (hier Netflix-Serien) ist die Lizenzklärung kein Detail — sie ist Voraussetzung. Eine separate Pre-Production-Phase für Rechte-Abstimmung zwischen den Co-Brand-Partnern sichert die Aktivierung juristisch und macht den Roll-out ohne Nachverhandlung möglich.
Custom-Software-Bau statt Standard-Template: Bei Co-Brand-Setups dieser Komplexität reicht ein Standard-Photobooth-Template nicht aus. Die vollständig auf Telekom entwickelte App hat die Co-Brand-Tonalität exakt eingehalten und die Markenwerte beider Partner gleichberechtigt sichtbar gemacht — ein Detail, das bei Co-Brand-Aktivierungen oft die strategische Akzeptanz beim Partner entscheidet.
Eingesetzte UpReach-Komponenten
Hardware
Fotobox Duo mit zwei 43-Zoll-Displays, Co-Brand-Folierung Telekom × Netflix
Software 01
KI-Hintergrundfreistellung mit kuratierten Netflix-Serienwelten in Echtzeit
Software 02
Custom-App-Entwicklung speziell für Telekom, Co-Brand-UI mit gleichberechtigter Sichtbarkeit, personalisierte Overlay-Engine, Dual-Output (Print + Digital-Versand), Cloud-CMS für Multi-Store-Monitoring
Retail-Store-Aktivierung für Co-Brand-Kooperationen
UpReach baut Dual-Screen-Store-Aktivierungen für Co-Brand-Kampagnen — von der Custom-App-Entwicklung bis zur Multi-Store-Roll-out-Logistik.





